Sprachentwicklung des Kindes

Die Sprachentwicklung des Kindes kann individuell sehr verschieden sein. Hier ein grober Überblick, wie eine normale Sprachentwicklung laufen kann:

In den ersten acht Monaten artikuliert sich ein Baby durch Schreien, Gurren und Lallen. Doppelsilben wie „Mama“ und „Papa“ sind, auch wenn sich die Eltern freuen, für das Kind noch ohne Bedeutung.

Zwischen dem 10. und 18. Monat werden Silben und Laute nachgemacht, das Kind versteht bereits Aufforderungen und kann Gegenstände benennen.

Im Alter von 1 ½ bis 2 Jahren verfügt das Kind bereits über einen Wortschatz von 10 bis 50 Wörtern. Gesten unterstützen die Sprache, dem Kind gelingen die ersten Zwei-Wort-Sätze.

Bis etwa zum 3. Lebensjahr wächst der Wortschatz rasch auf mindestens 50 Wörter. Das Kind spricht von sich als „ich“, es stellt Fragen und die Zwei-Wort-Sätze werden zur Regel. Allerdings ist die Satzbildung oft noch unvollkommen.

Ab dem dritten Lebensjahr kann ein Kind Situationen beschreiben und auch Dinge, die es nicht sieht. Der Gebrauch der Zeiten klappt noch nicht ganz, doch das Kind beherrscht die Umgangssprache weitgehend.

Mit Ende des vierten Lebensjahres sollten Satzbau und Aussprache korrekt sein, nur der Wortschatz wird noch erweitert.