Gesichtslähmung (Facialislähmung)

Nach Schlaganfällen oder Komplikationen bei Herpes-Infektionen kann es zu einer Lähmung des 7. Hirnnervs kommen. Dieser Nerv ist für die Bewegung der Gesichtsmuskeln (Stirn, Lid, Lippen) zuständig.

Bei einer Lähmung des Nervs kann zum Beispiel die Stirn nicht gerunzelt oder das Augenlid nicht geschlossen werden (in diesem Fall droht die Austrocknung des Auges). Auch Lippen- und Kieferkontrolle können beeinträchtigt sein, sodass beim Trinken Flüssigkeit aus dem gelähmten Mundwinkel läuft. Speiseteile können in der betroffenen Mundhälfte liegen bleiben.

Bei der Therapie wird das Gesicht mit Spezialmassagen und mit Wärme behandelt. Außerdem werden Artikulationsübungen durchgeführt.